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Donnerstag, 03 Oktober 2019 17:31

Vorschau Bezirksliga

Sonntag, 6.10.19, 15.00
TSVN I - SpV 05 Nürtingen I

Mit dem Emporkömmling SpV 05 Nürtingen bekommt es der TSVN am Sonntag zu tun. Es ist ein Spiel mit fast schon historischem Charakter...

Erstmals in ihrer 114jährigen Geschichte, beide Vereine wurden 1905 gegründet, treffen der TSV Neckartailfingen und die Elf aus dem Roßdorf in der Bezirksliga aufeinander. Der Dino vom Aileswasen empfängt die völliges Neuland betretende Mannschaft vom sogenannten „roten Hügel“. In Nürtingen wurde im Juni die Welt auf den Kopf gestellt und etliche 09-Granden drehten sich in ihren Gräbern um, denn zum ersten Mal kickt die kleine Spielvereinigung höher als der in die Kreisliga A abgesackte große „Eff-Vau“. Ein solches Szenario war auf dem Wörth vorher undenkbar.

Das Wunder vom Waldheim wurde dank einer von Ignacie Didavi zusammen gestellten Multi-Kulti-Truppe geschafft. Der Vater des VfB-Profis Daniel und Co-Trainer Benjamin Thrandorf brachten es fertig, aus etlichen Nationalitäten eine Einheit zu formen. Sieben schwarze Perlen stehen im Aufgebot des Aufsteigers und einer davon sorgt regelmäßig für Schlagzeilen: Nazifou Mamanzougou. Der brandgefährliche Stürmer hat die SpVgg praktisch im Alleingang in die Bezirksliga geschossen und auch im Oberhaus steht Mamanzougou mit 7 Einschüssen schon wieder mit an der Spitze der Topscorer. Chef auf dem Feld ist Deniz Turan, dessen Bruder Ferdi mit Jorgo Karaitildis ja schon den TSV coachte.

Wie gewöhnlich heißt bei Neulingen das Saisonziel Klassenerhalt. So auch bei der Spielvereinigung und tatsächlich stehen die 05er vor dem Derby auf einem gefährlichen viertletzten Rang. Doch diese Platzierung täuscht ziemlich, denn mit sieben Zählern ist man bei den Leuten, zumal auch noch ein Spiel weniger das Punktekonto verfälscht. Vor allem in der Fremde scheinen sich die Schützlinge von Ignacie Didavi pudelwohl zu fühlen. Ein 6:1-Sieg in Rechberghausen und zuletzt ein 5:2 in Plochingen sprechen Bände. Dagegen gab es zu Hause auf dem Waldheim bislang nur einen Punkt, den aber immerhin gegen den VfL Kirchheim.

Beim TSV will seit über einem Jahr die Verletzungsmisere nicht enden. Am Donnerstag liefen die Rekonvaleszenten Benjamin Frimmel, Philipp Wenzelburger, Stefan Wilhelm und Manuel Schneider beim B-Liga-Kick in Altenriet auf und Letzterer musste sich nach einer halben Stunde schon wieder verabschieden. Beim Kapitän löst eine Verletzung die andere ab, wobei nach der Knie-OP nun die Adduktoren rebellieren. Samuel Schöner und Maurice Grözinger verletzten sich gegen Kirchheim und werden auf jeden Fall fehlen, was auch weiterhin für Luis Guillen gilt. Die Tabelle mag eine Favoritenrolle für die Schützlinge von Alberto Guillen suggerieren, doch in der sieht man sich im Aileswasen keineswegs. Dabei sollten die Punkte nach Möglichkeit am Neckar bleiben, steht danach doch eine englische Woche mit den schwierigen Auswärtsspielen in Deizisau und Neuhausen auf dem Programm.

Gelesen 115 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 03 Oktober 2019 17:31
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