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Sonntag, 12 September 2021 19:07

TSV Weilheim - TSVN 2:3

Die ersten drei Punkte sind unter Dach und Fach und das Steinepurzeln im Neckartailfinger Lager war bis hinauf zur Limburg zu hören. Die Abwehrrückkehrer Lars Glöckler und Matthias Wilhelm stabilisierten die zuvor löchrige Deckung erheblich und ließen nur wenig zu. Ohne Hiobsbotschaft aber geht es anscheinend nicht...

Marc Vogelmann stand in Zivil an der Barriere und nicht wenige staunten deswegen. Der Torhüter laboriert an einer Gürtelrose und so was ist erstens schmerzhaft und zweitens unter Umständen von einiger Dauer. Für ihn stand Jan Porsch im Kasten, weil Torhüter Nummer zwei, Florian Hipp, auch nicht verfügbar war. Da Glöckler, Wilhelm und Nico Schruff einiges wegräumten, bekam Porsch nur wenig Gefährliches zu halten, sah dann aber beim 2:3 nicht gut aus. Dieses fiel in der 89. Minute und weil der hervorragende Koray Aydin noch vier Minuten drauf sattelte, war unnötiges Zittern angesagt.

Grund: Es wurden viel zu viele Hochkaräter ausgelassen und Robin Plachy alleine hätte an diesem Tag die Torjägerkrone der Bezirksliga übernehmen können. In der 10. Minute steuerte der Kapitän von Links allein auf Yannik März zu und schnippelte wie schon in Nellingen am langen Eck vorbei. 90 Sekunden später besaß Yannick Schellander die Monsterchance zur Führung. Maurice Grözingers scharfe Hereingabe hechtete der Weilheimer Goalie vor die Füße des Dauerläufers und der zielte aus sieben Meter über das leere Gehäuse.

Angesichts weiterer Fehlschüsse bekam man langsam ein maues Gefühl in der Magengegend, bis Robin Plachy endlich traf. Matthias Wilhelms formidabler Pass erlief sich der Goalgetter und überlobbte den herausstürzenden Yannik März aus 20 Metern. Doch wieder versemmelte der Gast in der Folgezeit beste Möglichkeiten, ehe in der 62. Minute ein schulmäßiger Konter über Moritz Krasser und Robin Plachy den mitgelaufenen Bastian Nagel fand und der locker einschob. Eine Freistoßflanke fand in der 72. Minute den eingewechselten Laurenz Semler, der geschickt ins lange Eck verlängerte. Die Antwort aber kam prompt und wieder war es Bastian Nagel, der nach erneuter Vorarbeit von Plachy blitzsauber das 1:3 erzielte (74.). Der Fisch schien geputzt, doch plötzlich fingen die Grün-Weißen an, mehr rückwärts als vorwärts zu spielen und so wurde es ab der 89. Minute nochmals aufregend. Allerdings brannte nichts mehr an, weil sich die Krasser-Buben wieder am Riemen rissen und den Dreier in trockene Tücher packten.

 

TSV Weilheim: März, Heth (46. Semler), Ayyildiz, Sekou, Schultheiss (78. Libhafsky), Maier, Bernauer (46. Luber), Heinzmann, Leonhardt, Hölz (26. Glaser), Seferovic

TSVN : Posch, Moritz Krasser (80. Natchev), Glöckler, Luis Guillen (86. Schneller), Matthias Wilhelm Nagel (87. Baumann), Felix Krasser, Plachy, Schruff, Grözinger (63. Häfner), Schellander

Schiedsrichter: Koray Aydin (Neu-Ulm)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 (32.) Plachy, 0:2 (62.) Nagel, 1:2 (72.) Semler, 1:3 (74.) Nagel, 2:3 (89.) Maier

Gelesen 162 mal Letzte Änderung am Montag, 13 September 2021 07:40
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